Jacques Villeneuve kritisiert Yuki Tsunoda und empfiehlt unkonventionelle Fahrer für Red Bull

Jacques Villeneuve kritisiert Yuki Tsunoda und empfiehlt unkonventionelle Fahrer für Red Bull

Der frühere Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve äußerte sich in einem Podcast von "Sky" kritisch über den aktuellen Red Bull Racing-Piloten Yuki Tsunoda. Villeneuve zeigte wenig Verständnis dafür, dass der Japaner, der in Mexiko nur Elfter wurde, als Erfolg gewertet wird. Mit 346 WM-Punkten liegt Red Bull Racing in der Konstrukteurswertung hinter Mercedes (355) und Ferrari (356), wobei Max Verstappen mit 321 Punkten für den Großteil der Zähler verantwortlich ist. Tsunoda hingegen steuerte lediglich 25 Punkte bei und enttäuschte damit die Erwartungen, die nach seinem Wechsel von Liam Lawson anfangs groß waren. Villeneuve kritisierte, dass Tsunoda „weder Tempo noch Punkte für das Team“ bringe und bereits „im Abstieg begriffen“ sei. Er vermutete, dass Red Bull Tsunoda „in Watte packe“ und von Kritik verschone. Im Hinblick auf die Zukunft von Red Bull Racing, insbesondere ab 2026, rät Villeneuve zu „unkonventionellen Kandidaten“ für das Cockpit neben Verstappen. Er betonte, dass Erfahrung allein nicht genüge, wenn sie nicht mit Erfolg einhergehe. Villeneuve schlägt vor, auf einen Rookie oder frischen Fahrer zu setzen, um neue Ideen ins Team zu bringen. Aktuell werden Isack Hadjar, Arvid Lindblad und Liam Lawson als mögliche Nachfolger für Tsunoda gehandelt.

Source: sport.de - 2025-11-04