VfL Wolfsburg kämpft weiter mit desaströsen Zahlen und Trainerkrise

VfL Wolfsburg kämpft weiter mit desaströsen Zahlen und Trainerkrise

Der VfL Wolfsburg hat erneut eine bittere Niederlage einstecken müssen und verlor im Bundesliga-Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim mit 2:3 (1:1). Dies war bereits die dritte Heimniederlage in Folge für die „Wölfe“, die zudem in der Volkswagen Arena seit vier Pflichtspielen auf einen Sieg warten, nachdem sie auch im Pokal gegen Holstein Kiel (0:1) gescheitert sind. Mit nur zwei Saison-Siegen in der Bundesliga und einem einzigen Erfolg seit dem dritten Spieltag (1:0 beim HSV am achten Spieltag) stehen die Zahlen für den VfL alarmierend schlecht da. Neun Gegentore aus den letzten vier Bundesliga-Spielen und der Verlust von fünf der letzten sechs Liga-Partien verschärfen die Krise. VfL-Geschäftsführer Peter Christiansen äußerte sich nach der Pokal-Pleite und betonte: „Es ist zu einfach, Paul Simonis die Schuld zu geben. Auch die Spieler tragen Verantwortung.“ Trotz der anhaltenden Kritik an Trainer Paul Simonis, der erst seit dem 1. Juli 2025 im Amt ist, bekräftigten die Vereinsbosse, dass er auch beim kommenden Spiel in Bremen auf der Bank sitzen wird. Die Probleme im Team gehen jedoch über die sportlichen Misserfolge hinaus. Das Kicker-Sportmagazin berichtete von einer „miesen Stimmung“ und „grenzenloser Gleichgültigkeit“ innerhalb der Mannschaft. Ähnliche Stimmen wurden auch vom NDR2 nach dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (0:3) laut. Insgesamt bleibt die Situation in Wolfsburg angespannt, und die Hoffnung auf Besserung scheint in weiter Ferne.

Source: Fussballdaten - 2025-11-03