Vertragspoker um Upamecano: Bayern kämpft um langfristige Bindung ihres Abwehrchefs

Vertragspoker um Upamecano: Bayern kämpft um langfristige Bindung ihres Abwehrchefs

Der Vertragspoker zwischen dem FC Bayern und Dayot Upamecano hat eine entscheidende Phase erreicht. Max Eberl, Sportvorstand des FC Bayern, hat vor dem Topspiel gegen Bayer Leverkusen klargestellt, dass die Münchner alles daransetzen werden, den französischen Abwehrchef zu halten. Die Verhandlungen laufen seit Wochen, da Upamecanos Vertrag bis 2026 läuft und Gerüchte um ein Interesse von Real Madrid kursieren. Eberl äußerte sich optimistisch: „Es ist immer schwer, Prognosen zu stellen. Wenn es mein Wunsch wäre, dann wäre es eine 10.“ Er betonte, dass Upamecano sich „sehr, sehr wohl“ in München fühle, jedoch auch „wahrscheinlich Möglichkeiten“ habe. Eberl zeigt Entschlossenheit, Upamecano langfristig zu binden: „Wir sollten es hinkriegen. Es ist mein Job, und den versuche ich bestmöglich zu lösen.“ Er verwies auf die erfolgreichen Vertragsverlängerungen von Jamal Musiala und Alphonso Davies, die bis 2030 unterschrieben haben. Auf die Frage eines Fans, ob es bei Upamecano „nicht an zwei, drei Millionen scheitern dürfe“, reagierte Eberl humorvoll: „Was wurde ich kritisiert, für das Geld, das ich ausgegeben habe für Jamal und Phonzie. Aber an einem gewissen Punkt muss man Entscheidungen treffen.“ Sportlich hat Upamecano unter Trainer Vincent Kompany zu alter Stärke zurückgefunden und überzeugt mit Konstanz und Führungsqualität. Eberl lobte ihn als „vielleicht einer der besten Innenverteidiger der Welt.“ Laut Medienberichten liegen die finanziellen Forderungen von Upamecano, einschließlich einer Gehaltserhöhung und einem Handgeld von 17-20 Millionen Euro, jedoch noch weit auseinander. Eine Ausstiegsklausel steht ebenfalls zur Debatte.

Source: FCBinside - 2025-11-02