Ungewöhnlicher Vorschlag für Red Bull: Ex-Pilot spricht über Verstappen-Problem

Max Verstappen bleibt bei Red Bull Racing das Maß aller Dinge, während seine Teamkollegen wie Yuki Tsunoda und ehemals Liam Lawson deutlich hinter ihm zurückbleiben. Der vierfache Formel-1-Weltmeister hat in dieser Saison bereits 321 der 346 WM-Punkte gesammelt, was rund 93 Prozent der Gesamtpunkte ausmacht. Red Bull Racing steht derzeit auf Platz vier der Team-Wertung, dicht hinter Mercedes und Ferrari, die beide über 350 Punkte verfügen. Ex-F1-Pilot Martin Brundle äußerte in einem Podcast von Sky Sports F1 einen provokanten Vorschlag zur Lösung des Problems: "Ich denke, wenn es die Vorschriften zulassen würden, sollte Red Bull ein Ein-Auto-Team werden und dann lieber drei Fahrer bei den Racing Bulls fahren lassen." Er betonte, dass jeder Fahrer neben Verstappen schnell durcheinander gerate, da dieser so dominant sei. Brundle sprach auch ernsthafter über die Herausforderungen, die Yuki Tsunoda und andere Fahrer in der Vergangenheit hatten. Er äußerte Bedenken, dass Tsunoda seine Chancen nicht genutzt habe und verwies auf die bevorstehenden Änderungen in der Formel 1 bezüglich Antriebseinheiten und Chassis, die 2026 in Kraft treten werden. Liam Lawson und Isack Hadjar gelten als mögliche Optionen für das vakante Cockpit im kommenden Jahr, während auch Arvid Lindblad als heißer Kandidat gehandelt wird. Brundle äußerte sich positiv über Lindblad, stellte jedoch die Frage nach seiner nötigen Erfahrung. Er prognostizierte, dass es heftige Diskussionen darüber geben werde, ob Red Bull das Risiko eingehen könne, junge Fahrer wie Hadjar und Lindblad in das Hauptteam zu integrieren.
Source: sport.de - 2025-11-04