Schweiz feiert historische Erfolge bei Weltmeisterschaften im Sport

Schweiz feiert historische Erfolge bei Weltmeisterschaften im Sport

Bei der Kunstturn-WM in Indonesien holte Noe Seifert sensationell die Bronzemedaille im Mehrkampf-Final und sicherte der Schweiz die erste Medaille in dieser Disziplin seit 75 Jahren. Seifert musste sich nur Hashimoto Daiki und Zhang Boheng geschlagen geben. Shelly-Ann Fraser-Pryce, die drittschnellste Frau der Welt, kündigte nach ihrer letzten WM in Tokio ihren Rücktritt vom Spitzensport an. In einem Instagram-Post erklärte sie: „Ich weiss, dass mein Rennen noch nicht zu Ende ist.“ Fraser-Pryce gewann in ihrer Karriere dreimal Olympiagold und zehn Weltmeistertitel. Im Strassenrennen der WM in Ruanda konnte Tadej Pogacar seinen Titel erfolgreich verteidigen. Er setzte sich 66 Kilometer vor dem Ziel ab und triumphierte über Remco Evenepoel und Ben Healy. Die Schweizer Fahrer, darunter Fabio Christen und Marc Hirschi, verpassten das Podest, während nur 30 Fahrer das Ziel erreichten. Catherine Debrunner holte bei der WM in New Delhi über die 5000 Meter Gold im Rollstuhl-Rennen und bestätigte damit ihre Ausnahmestellung. Sie äußerte sich glücklich: „Ich fühle mich sehr gut und bin sehr stolz, dass ich meinen Titel verteidigen konnte.“ Die 16-jährige Anja Grossmann sicherte der Schweiz die vierte Medaille bei der Rad-WM in Ruanda, indem sie im Juniorinnen-Rennen nach 74 km Bronze holte. Ab 2026 wird die Tour de Suisse in einem neuen Format stattfinden, das tägliche Etappen sowohl für Männer als auch für Frauen umfasst. Nora Meister gewann bei der Para-Schwimm-WM in Singapur über 100 m Rücken die Silbermedaille und einen Tag später Bronze über die gleiche Distanz in Freistil. Ihre Leistungen zeigen die starke Präsenz der Schweiz bei internationalen Wettkämpfen.

Source: 20 Minuten - 2025-11-02