Emotionale Schlussphase: Shaqiri-Foul sorgt für Diskussionen im Spitzenspiel

Emotionale Schlussphase: Shaqiri-Foul sorgt für Diskussionen im Spitzenspiel

Im packenden Duell zwischen dem FC Basel und Young Boys gab es trotz eines torlosen Unentschiedens hitzige Emotionen. In der 94. Minute kam es zu einer umstrittenen Szene, als Xherdan Shaqiri mit dem Rücken zum Gegner seine Hände ausfuhr. Ebrima Colley fiel theatralisch zu Boden, was die Gemüter der Fans und Trainer erhitzte. Gerardo Seoane, der neue Trainer der Young Boys, äußerte sich zur Situation: „Beim Ballabdecken mit den Armen unterstützen ist etwas, was im heutigen Fussball nicht mehr möglich ist.“ Er bemerkte zudem, dass Colley clever agiert habe, indem er von hinten in Shaqiri hineinlief. Die Meinung der Zuschauer im ausverkauften Wankdorf war eindeutig: Viele hätten Shaqiri für diesen Befreiungsversuch nicht nur mit Gelb bestraft, sondern vom Platz gestellt. Seoane blieb jedoch professionell und sagte: „In meinen Augen war der Arm auch im Spiel. Natürlich hätte ich gerne eine andere Farbe gesehen, aber ich glaube, insgesamt ist es okay.“ Ludovic Magnin, der Trainer des FC Basel, bewertete die Szene als „50/50-Situation“ und unterstützte die Entscheidung des Schiedsrichters. Pascal Erlachner, Schiriexperte, stimmte dem zu und erklärte, dass eine Rote Karte nur gerechtfertigt gewesen wäre, wenn Shaqiri Colley im Gesicht getroffen hätte. In diesem Fall sei alles sauber gelaufen, und Gelb sei die angemessene Entscheidung.

Source: 20 Minuten - 2025-11-02