Schweizer Athleten feiern Erfolge und kämpfen mit Verletzungen bei internationalen Wettkämpfen

Der Snowboarder Nicolas Huber verletzte sich bei der Qualifikation für den Big-Air-Saisonauftakt in Secret Garden (CHN) am Rücken und zog sich zwei Wirbelfrakturen zu. Er wird bald in die Schweiz reisen, wo weitere Untersuchungen anstehen. Ihm droht eine mehrmonatige Pause, die möglicherweise auch das Olympia-Aus bedeutet. Im Kunstturnen holte Noe Seifert überraschend WM-Bronze im Mehrkampf-Final in Indonesien und sicherte der Schweiz die erste Mehrkampf-Medaille an einer WM seit 75 Jahren. Seifert musste sich nur Hashimoto Daiki und Zhang Boheng geschlagen geben. Die jamaikanische Sprinterin Shelly-Ann Fraser-Pryce gab in einem Instagram-Post ihren Rücktritt vom Spitzensport bekannt. Sie blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück, in der sie dreimal Olympiagold und zehn Weltmeistertitel gewann. Im Strassenrennen der Rad-WM in Kigali verpasste Tadej Pogacar das Podest, sicherte sich jedoch den WM-Titel. Der beste Schweizer, Marc Hirschi, landete auf Platz 18. Die Bedingungen waren extrem herausfordernd, nur 30 Fahrer erreichten das Ziel. Catherine Debrunner gewann in New Delhi über 5000 Meter Gold im Rollstuhl-Leichtathletik und bestätigte ihre Ausnahmestellung. Sie will auch weiterhin ihre Leistungen steigern. Anja Grossmann, 16 Jahre alt, sicherte der Schweiz die vierte Medaille bei der Rad-WM in Ruanda mit Bronze im Juniorinnen-Rennen. Ab 2026 wird die Tour de Suisse in einem neuen Format ausgetragen, mit zwei Etappen pro Tag – eine für Männer und eine für Frauen. Nora Meister gewann bei der Para-Schwimm-WM Silber über 100 m Rücken und Bronze in der Freistil-Technik. Ihre nächsten Ziele sind die 400 m Freistil und die Paralympics in Paris 2024.
Source: 20 Minuten - 2025-11-02