Schweizer Athleten feiern Erfolge bei EM und WM – Rücktritte und Comebacks prägen die Szene

In Lublin (Polen) sorgte Noè Ponti (24) für einen weiteren Höhepunkt, indem er die Goldmedaille über 200 Meter Schmetterling bei der EM gewann. Trotz eines spannenden Finales, in dem es gegen Ende eng wurde, schlug der Tessiner als Erster an, vor den polnischen Brüdern Krzysztof und Michael Chmielewski. Ponti feierte damit seinen dritten EM-Titel in diesem Jahr. Zudem verteidigte er seinen Titel über 50 Meter Schmetterling, wo er in 21,54 Sekunden die Goldmedaille holte. Silber ging an den Ungarn Szebasztian Szabo, Bronze an den Franzosen Maxime Grousset. In der Ski-Welt berichtet Swiss-Ski erfreulich, dass Niels Hintermann nach seiner überstandenen Krebserkrankung am Freitag in Beaver Creek sein Comeback geben wird. Der Zürcher hatte im Oktober 2024 seine Erkrankung bekannt gegeben und ist nun krebsfrei. In Beaver Creek steht die erste Abfahrt des Weltcup-Winters auf dem Programm. Aufgrund von Schneemangel musste das Rennen am Donnerstag gestrichen werden, aber die verkürzte Abfahrt findet dennoch statt. FIS-Renndirektor Markus Waldner erwartet eine Siegerzeit von etwa 1:30 Minuten. Die Sportwelt musste auch einen Rücktritt hinnehmen: Nina Christen (31) gab am Sonntag bekannt, dass sie ihre Karriere beendet. Sie war Olympiasiegerin im Dreistellungsmatch und Fahnenträgerin des Schweizer Teams bei den Olympischen Spielen 2024. Im Snowboardbereich verletzte sich Nicolas Huber bei der Qualifikation für den Big-Air-Saisonauftakt und zog sich zwei Wirbelfrakturen zu, was ihn möglicherweise für mehrere Monate außer Gefecht setzt. Eine positive Überraschung kam aus Indonesien, wo Noe Seifert im Mehrkampf-Final der Kunstturn-WM die Bronzemedaille holte – die erste für die Schweiz in diesem Wettbewerb seit 75 Jahren. Schließlich bestätigte die Jamaikanerin Shelly-Ann Fraser-Pryce ihren Rücktritt vom Spitzensport und plant, ihr Wissen weiterzugeben.
Source: 20 Minuten - 2025-11-02