Rolfes sieht Bayer Leverkusen im Umbruch nach Niederlage gegen Bayern München

Simon Rolfes, der Sports-Geschäftsführer von Bayer Leverkusen, kommentierte die 0:3-Niederlage gegen den Liga-Dominator Bayern München als einen weiteren Schritt in der Entwicklung des Teams. Er räumte ein: „Wir waren natürlich nicht der Gegner, der wir sein wollten, auch nicht der, der wir schon hätten sein können.“ Diese Niederlage markiert eine Abkehr von den vergangenen Jahren, in denen die Mannschaft auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung war. Rolfes erklärte, dass die aktuelle Situation nicht mit den letzten beiden Jahren vergleichbar sei, als die Werkself „ein anderer Gegner“ war – sowohl international als auch für die Bayern. Diese Veränderung wird besonders deutlich, nachdem die Bayern zuvor fünf Ligaspiele in Folge nicht gegen Leverkusen gewinnen konnten. Die neue Mannschaft, die derzeit aufgebaut wird, hat bereits in der Champions League Lehrgeld gezahlt, wie die 2:7-Niederlage gegen den Titelverteidiger Paris Saint-Germain zeigt. Rolfes stellte fest: „Die absoluten Top Acht in Europa sind nicht unsere Kragenweite in diesem Jahr.“ Er betonte die Notwendigkeit, aus diesen Erfahrungen zu lernen, um sich kontinuierlich zu verbessern. Nach dem Ende der beeindruckenden Auswärtsserie von 37 Spielen ohne Niederlage kritisierte Rolfes die passive Spielweise seiner Mannschaft. „Insgesamt zu passiv, zu vorsichtig, mit zu viel Respekt“ habe Leverkusen gegen eine schwächere Münchner B-Elf agiert. Der nächste Test steht bereits am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) an, wenn die Leverkusener zu Benfica Lissabon reisen; hier ist eine deutliche Leistungssteigerung gefordert, um den ersten Sieg in der Königsklasse zu erringen.
Source: Fever Pit'ch - 2025-11-02