Nach Hochrisiko-Spiel in Berlin: Polizei verzeichnet 30 Festnahmen und Krawalle

Nach Hochrisiko-Spiel in Berlin: Polizei verzeichnet 30 Festnahmen und Krawalle

Rund um das Hochrisiko-Spiel zwischen Hertha BSC und Dynamo Dresden kam es zu 30 Festnahmen, wie die Polizei mitteilte. Die Gründe für die Festnahmen waren vorrangig tätliche Angriffe, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzungen. Am Samstag, den 01.11.2025, waren insgesamt 600 Polizeikräfte in Berlin im Einsatz. An diesem Tag fand auch das Bundesligaspiel zwischen dem 1. FC Union und dem SC Freiburg (0:0) statt. Über Zwischenfälle bei diesem Spiel wurden keine Angaben gemacht; die Bundespolizei sprach lediglich von einem ereignisreichen Tag. Nach dem Spiel in der 2. Fußball-Bundesliga berichtete die Polizei, dass es rund um das Berliner Olympiastadion keine Auseinandersetzungen zwischen den Fans beider Mannschaften gegeben habe. „Es war alles ruhig“, sagte eine Sprecherin der Polizei am späten Nachmittag nach dem 2:0-Sieg der Gastgeber. Auch bei der Abreise der Fans sei es friedlich geblieben. Das Polizeikonzept sah vor, die Hertha-Fans auf völlig anderen Wegen zu leiten als die Dynamo-Anhänger, um ein Aufeinandertreffen zu vermeiden. „Das hat gut funktioniert“, so die Polizei-Sprecherin. Vor Beginn der Zweitligapartie suchten jedoch Fans beider Mannschaften die Konfrontation. Laut Polizei versuchten mehrere hundert Fans, auf dem Oberring aufeinander zuzulaufen, wurden jedoch durch Polizeikräfte und Ordner aufgehalten. Zudem wurde beim Einlass vereinzelt Pyrotechnik gezündet. Die Rivalität zwischen Hertha und dem Verein aus der sächsischen Landeshauptstadt ist seit langem bekannt.

Source: Fussballdaten - 2025-11-01