Leroy Sane über seine Anpassung in der Süperlig und die Unterschiede zur Bundesliga

Leroy Sane wechselte im Sommer ablösefrei vom FC Bayern zu Galatasaray und hat bereits einige positive Momente in der Süperlig erlebt, auch wenn nicht alles reibungslos läuft. Der Offensivspieler möchte sich für die Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft empfehlen, wie Bundestrainer Julian Nagelsmann betonte. Sane fühlt sich in der Türkei wohl, erkennt jedoch, dass er sich anpassen und an sich arbeiten muss. Im Interview mit Sky äußerte Sane seine Eindrücke und verglich die beiden Ligen. Er sagte: „Ich bin sehr froh, hier zu sein. Ich freue mich riesig, mit den Jungs auf dem Platz stehen zu können und vor diesen unglaublichen Fans spielen zu dürfen. Die Fans haben mich super aufgenommen.“ Die leidenschaftlichen Fans in Istanbul, die Bengalos zünden, haben ihn beeindruckt. Er reflektierte über seine Eingewöhnungszeit: „Natürlich musste ich erst einmal ankommen. Ich hatte eine Eingewöhnungsphase, deshalb hat auf dem Platz am Anfang noch nicht alles so funktioniert, wie ich es mir gewünscht hätte.“ Sane betonte, dass das Kennenlernen seiner Mitspieler Zeit benötigte. Er fügte hinzu: „Das hat ein bisschen gedauert. Aber jetzt, in den letzten Spielen, bin ich sehr froh über meine Leistungen.“ Sane hebt besonders die Unterschiede zwischen den Fans in der Süperlig und der Bundesliga hervor. In der Türkei seien die Fans leidenschaftlicher und fanatischer, was für ihn ein wichtiger Teil des Fußballs ist. „Ich versuche, mich so gut es geht auf mich selbst zu konzentrieren, gute Leistungen zu bringen und der Mannschaft zu helfen.“
Source: 90PLUS - 2025-11-04