Heike Ahlgrimm sieht großes Potenzial im DHB-Team für die Heim-WM

Die 50-jährige Heike Ahlgrimm, neue Chef-Bundestrainerin für den weiblichen Nachwuchs, hat optimistische Erwartungen an das DHB-Team für die bevorstehende Heim-WM. Ahlgrimm, die viele Spielerinnen aus ihren früheren Trainerstationen kennt, betont die Bedeutung der Torhüterinnen-Position und hebt Katharina Filter als potenzielle Nummer eins hervor. In einem Interview äußert sie: „Mit den Torhüterinnen steht und fällt alles, das ist klar.“ Sie sieht auch Sarah Wachter als starke Alternative und betont die Konstanz von Filter. Xenia Smits, die erfahrenste Spielerin im Team, wird als Schlüsselspielerin in der Abwehr beschrieben. Ahlgrimm lobt ihre Defensivfähigkeiten und ihre Entwicklung seit ihrer Zeit in der B-Jugend: „Ich bin Fan von Xenia, von ihrer Art, von ihren Leistungen der letzten Jahre." Ein weiteres Augenmerk liegt auf Emily Vogel, die in der Champions League brilliert. Ahlgrimm hofft, dass sie auch bei der Nationalmannschaft ihr Potenzial entfalten kann: „Ich würde mir wünschen, dass sie auch in der Nationalmannschaft abrufen kann, wozu sie in der Lage ist." Die Abwesenheit von Julia Behnke wird als Herausforderung betrachtet, jedoch sieht Ahlgrimm mit Jolina Huhnstock und Lisa Antl vielversprechende Talente, die ihre Rolle übernehmen können. Ahlgrimm ist zuversichtlich, dass die beiden Shootingstars Viola Leuchter und Nina Engel bereit sind, als Leistungsträgerinnen aufzutreten. Mit Blick auf die Chancen bei der Heim-WM erklärt sie: „Ich traue der Mannschaft eigentlich sehr viel zu... eine Medaille zu holen, das würde ich mir wünschen für den deutschen Frauenhandball.“ Sie erkennt die Notwendigkeit, an einem guten Tag zu überraschen und sieht in Norwegen und Frankreich starke Konkurrenten.
Source: Sportschau - 2025-11-04