Didi Hamann fordert flächendeckenden VAR-Einsatz im DFB-Pokal ab Runde zwei

Didi Hamann fordert flächendeckenden VAR-Einsatz im DFB-Pokal ab Runde zwei

Im DFB-Pokal sorgte die Abwesenheit des Video Assistant Referee (VAR) in der 2. Runde für zahlreiche Diskussionen. Der VAR steht erst ab dem Achtelfinale zur Verfügung, was in diesem Jahr zu mehreren strittigen Entscheidungen führte. Zahlreiche Fehlentscheidungen, darunter Abseitstore für Bayern München und Borussia Dortmund, sowie nicht gegebene Elfmeter, weckten die Forderung, den VAR früher einzuführen. Sky-Experte Didi Hamann äußerte sich in seiner Kolumne klar für einen früheren Einsatz des VAR. Er kritisierte: „Das Verrückte ist, dass Mannschaften durch das Fehlen des VAR im DFB-Pokal weitergekommen sind, die aber in den nächsten Runden vielleicht von ihm profitieren. Das ist für die ausgeschiedenen Vereine schwer hinzunehmen.“ Hamann betonte, dass es nicht akzeptabel sei, die Technologie nur ab der dritten Runde zu nutzen: „Entweder du spielst den ganzen Wettbewerb mit VAR, oder du spielst den ganzen Wettbewerb ohne ihn. Wie willst du nach ihrem Ausscheiden den Frankfurtern, Heidenheimern oder Kölnern erklären, dass es jetzt mit VAR weitergeht? Das bringt denen nichts mehr.“ Obwohl es eine allgemeine Offenheit für einen früheren VAR-Einsatz gibt, bleibt eine Garantie dafür aus. Hamann wies darauf hin, dass die Leistungen der Gewinner, wie im Fall von Bayern München, nicht geschmälert werden sollten. Er erklärte, dass hypothetische Szenarien, wie ein nicht gezähltes 1:1, den Spielverlauf maßgeblich beeinflussen könnten und es für die Gegner nahezu unmöglich mache, die Bayern zu schlagen.

Source: 90PLUS - 2025-10-31