FC Zürich steht vor der Krise: Fünf Niederlagen in Folge und steigende Fan-Unruhe

Der FC Zürich steckt tief in der Krise. Die 1:2-Niederlage gegen Lausanne hat die Lage weiter verschärft und die Fans sind enttäuscht. Auf den Rängen des Letzigrund wurde die Mannschaft ausgepfiffen, und ein Banner forderte den Rücktritt von Sportchef Milos Malenovic. In den letzten fünf Spielen erlitt der FCZ folgende Rückschläge: 0:3 gegen GC 0:1 in Lugano 2:3 gegen YB 0:2 im Klassiker 1:2 gegen Lausanne Trotz mehr Ballbesitz in allen Partien, wie 61 Prozent gegen YB, gelingt es der Mannschaft nicht, Tore zu erzielen. Die Angriffe scheitern oft an der Strafraumgrenze, und die Abwehr zeigt sich anfällig. Die Identität des Clubs leidet. Nur vier Spieler aus der Meistermannschaft von 2022 sind noch im Kader: Yanick Brecher, Lindrit Kamberi, Bledian Krasniqi und Miguel Reichmuth. Fans kritisieren den Mangel an lokalen Identifikationsfiguren und fordern Rückholaktionen ehemaliger Spieler. Die Probleme gehen über den Platz hinaus. Nach der Niederlage gegen Lausanne skandierten die Fans „Milos raus!“ und kritisierten Malenovics Einfluss im Verein. Präsident Ancillo Canepa verteidigte den Sportchef: „Es war nicht Milos, der die Tore heute nicht verhindert oder nicht gemacht hat.“ Die Sorge um einen möglichen Abstieg wird laut, da die Konkurrenz wie Winterthur zu punkten beginnt. Erinnerungen an die Horrorsaison 2016, als der FC Zürich in die Challenge League abstieg, werden wach. Die Fans fordern ein schnelles Handeln, um eine Wiederholung dieser Geschichte zu verhindern.
Source: 20 Minuten - 2025-11-02