FC Bayern plant mögliche Transfers: Goretzka-Abschied und Nachfolger im Fokus

Ein Abschied von Leon Goretzka im Sommer wird immer wahrscheinlicher, was den FC Bayern dazu veranlassen könnte, aktiv auf dem Transfermarkt nach einem Ersatz für die zentrale Mittelfeldposition zu suchen. Laut dem Reporter Florian Plettenberg von Sky ist es „gut möglich, dass die Bayern im Zentrum etwas machen werden, wenn der Vertrag von Leon Goretzka nicht verlängert wird“. Der Vertrag des 30-Jährigen läuft nach der kommenden Saison aus, was bedeutet, dass er den Verein 2026 ablösefrei verlassen könnte. Obwohl der Kader im zentralen Mittelfeld mit Spielern wie Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof bereits gut besetzt ist, schließt die Klubführung um Max Eberl und Christoph Freund eine mögliche Veränderung nicht aus. In den letzten Tagen gab es Spekulationen über potenzielle Nachfolger für Goretzka. Das spanische Portal Fichajes berichtete, dass die Bayern ein Auge auf Pablo Barrios von Atlético Madrid geworfen hätten. Der 22-jährige Mittelfeldspieler, der bis 2030 gebunden ist, könnte jedoch nur für eine hohe Ablöse von rund 70 Millionen Euro zu haben sein. Barrios wird als hochintelligent und taktisch reif beschrieben und hat sich bei Atlético zu einem Stammspieler entwickelt. Trotz der Gerüchte bleibt eine konkrete Bewegung in Sachen Neuzugang bisher aus. Intern setzt man stark auf die Entwicklung von Pavlovic und Bischof, die langfristig das Zentrum prägen sollen. Zudem spielt die finanzielle Situation eine Rolle: Goretzka verdient aktuell bis zu 17 Millionen Euro pro Jahr, eine Verlängerung zu diesen Konditionen gilt als ausgeschlossen. Zuvor gab es bereits Berichte über ein Interesse von Borussia Dortmund und Fenerbahce Istanbul. BVB-Sportchef Lars Ricken hatte die Spekulationen zuletzt nur halbherzig dementiert und seine Aussage, der Wechsel sei „stimmiger Stuss“, ließ Interpretationsspielraum.
Source: FCBinside - 2025-10-31