DFB plant 100 Millionen Euro Investition für die Frauen-Bundesliga über acht Jahre

DFB plant 100 Millionen Euro Investition für die Frauen-Bundesliga über acht Jahre

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) kündigte eine Investition von 100 Millionen Euro für die Frauen-Bundesliga an, die über einen Zeitraum von acht Jahren ab 2026 verteilt werden soll. DFB-Präsident Bernd Neuendorf betonte in einer Medienrunde, dass der Investitionszeitraum notwendig sei, um die Liga dringend zu professionalisieren. Neuendorf erklärte, dass dies die größte Investition des Verbands seit dem Bau des Campus in Frankfurt/Main sei. Ein zentrales Anliegen dieser Maßnahme sei es, die Abwanderung der besten Spielerinnen in finanzkräftigere Ligen, wie zum Beispiel nach England, zu verhindern. In der aktuellen Saison wurde die Bundesliga von 12 auf 14 Vereine aufgestockt, jedoch verdienen viele Spielerinnen noch nicht genug, um von ihrer Tätigkeit in der Liga leben zu können. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Gründung eines „Joint Ventures“ zwischen den 14 Mitgliedsclubs der Frauen-Bundesliga und der DFB GmbH & Co. KG. Neuendorf kündigte an, dass beim bevorstehenden Bundestag in Frankfurt eine eigene Gesellschaft gegründet werden soll, was als Formsache gilt. Christian Wück, der Frauen-Bundestrainer, bezeichnete den Wachstumsplan als „gerechtfertigt und auch unbedingt nötig“. Die Investition könnte somit einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung und Stärkung des Frauenfußballs in Deutschland leisten.

Source: Fussballdaten - 2025-11-04