Ermittlungen nach Rassismusvorfall im Drittliga-Spiel zwischen TSV 1860 München und Energie Cottbus

Nach dem Rassismusskandal im Drittliga-Spiel zwischen TSV 1860 München und Energie Cottbus hat der Kontrollausschuss des DFB ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dies bestätigte ein Sprecher des Deutschen Fußball-Bundes. Die Münchner Löwen wurden aufgefordert, eine Stellungnahme abzugeben. Der weitere Verlauf des Verfahrens wird danach entschieden. Das 3:0 der Münchner am vergangenen Samstag wurde von der Beleidigung gegen den Cottbuser Spieler Justin Butler überschattet. Der schwarze Profi berichtete, dass er von der Tribüne mit Affenlauten beleidigt wurde. Der Unparteiische unterbrach die Partie und setzte sie erst nach knapp zehn Minuten fort, nachdem er mit Butler geklärt hatte, dass dieser sich in der Lage fühlte, weiterzuspielen. Butler äußerte sich später: "Es war ein wirklicher Schockmoment für mich und eine Erfahrung, auf die ich lieber verzichtet hätte." Ein Zuschauer wurde des Stadions verwiesen und der Polizei übergeben. Der TSV 1860 entschuldigte sich bei Butler und Energie Cottbus und kündigte an, den Zuschauer mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zur Rechenschaft zu ziehen. Der DFB äußerte sich nicht zu möglichen Strafmaßen und beteiligte sich bei einem laufenden Verfahren nicht an Spekulationen.
Source: sport.de - 2025-11-03