Leverkusen hätte für Wirtz außergewöhnliche Gehälter gezahlt

Bayer Leverkusen wäre bereit gewesen, für eine Vertragsverlängerung mit Florian Wirtz über finanzielle Grenzen hinauszugehen. Fernando Carro, Geschäftsführer von Bayer Leverkusen, äußerte sich in der Sport1-Sendung „Doppelpass“ und erklärte: „Wir waren bei den Gehältern der Neuverpflichtungen vorsichtig und wollten kein Ungleichgewicht haben. Aber bei Florian wären wir bereit gewesen, eine Ausnahme zu machen. In eine Region, die es bei Bayer Leverkusen noch nie gegeben hat.“ Carro betonte, dass im Vergleich zu den finanziellen Möglichkeiten von Bayern München und FC Liverpool, die deutlich höher seien, Leverkusen dennoch bereit gewesen wäre, „eine Grenze zu überschreiten, um mit ihm zu verlängern“. Wirtz wechselte im Sommer für ein Gesamtvolumen von rund 150 Millionen Euro als bislang teuerster deutscher Fußballer zum FC Liverpool in die Premier League. Zuvor war auch häufig über einen möglichen Transfer zum FC Bayern spekuliert worden. „Am Ende hat Florian für sich entschieden, was er machen will. Er alleine als Spieler. Er hat ja keine externen Berater. Seine Eltern respektieren voll und ganz den Wunsch von Florian“, so Carro weiter. Er fügte hinzu, dass Wirtz jemand sei, der die Champions League gewinnen wolle, und dass es mit Leverkusen schwierig werden könnte, dieses Ziel zu erreichen.
Source: Fussballdaten - 2025-11-02