Benjamin Kabeya überzeugt beim Debüt in der Super League für YB gegen Basel

Gerardo Seoane stand vor seiner Rückkehr zu den Young Boys vor einer Herausforderung. Beim 0:0 gegen den FC Basel fehlten ihm in der Abwehr wichtige Spieler: Tanguy Zoukrou und Saidy Janko waren gesperrt, während Gregory Wüthrich und kurzfristig Loris Benito verletzungsbedingt ausfielen. In diesem Kontext rückte der 24-jährige Benjamin Kabeya, der normalerweise die U21 von YB in der Promotion League als Captain anführt und gleichzeitig Sozialwissenschaften an der Universität Bern studiert, in den Kader. Kabeya feierte sein Debüt in der Super League, als er in der 72. Minute eingewechselt wurde. Nach dem Spiel äußerte sich Kabeya: „Es ist definitiv ein Bubentraum, der in Erfüllung geht. Ich habe immer noch das Kribbeln.“ Er spürte bereits den ganzen Tag eine gewisse Anspannung, nachdem der Trainerstab ihm einen möglichen Einsatz in Aussicht stellte. „Alle Spieler wussten, dass ich parat bin, wenn ich reinkomme. Das gab mir das Vertrauen,“ so der Debütant weiter. Kabeya schätzte auch den Trainerwechsel, der seine Chancen auf Einsätze in der ersten Mannschaft erhöhte. Seoane begrüßte ihn freundlich, was Kabeya als „schönes Gefühl“ beschrieb. Nach dem Morgentraining muss Kabeya wieder zur Uni. „Nach dem Morgentraining geht es ab an die Uni,“ sagte er, fügte jedoch hinzu, dass der Fokus auf dem Fußball liege. Seoane lobte Kabeya für seinen ersten Profi-Einsatz: „Er hat die Aussenseite mit Ebrima Colley sehr gut geschlossen und hatte ein gutes Zusammenspiel mit ihm.“ Auch in der Defensive gegen Xherdan Shaqiri habe das Duo gut harmoniert.
Source: 20 Minuten - 2025-11-03