Bayern verhandelt mit Upamecano: Premier-League-Klausel als Schlüssel für Zukunft

Die Vertragsgespräche zwischen dem FC Bayern und Dayot Upamecano ziehen sich weiterhin hin. Laut dem BILD-Podcast „Bayern Insider“ könnte eine spezielle Ausstiegsklausel entscheidend sein, um den französischen Innenverteidiger langfristig in München zu halten. Seit Monaten verhandeln beide Seiten über eine Verlängerung des bis 2026 laufenden Vertrags, bislang jedoch ohne Ergebnis. Tobi Altschäffl, BILD-Chefreporter, beschreibt die Situation: „Es zieht sich wie ein Kaugummi.“ Der Grund für die Verzögerung sind unterschiedliche Vorstellungen über Upamecanos Zukunftsplanung. Altschäffl erklärt: „Upamecano hat schon im Kopf, irgendwann in der Premier League spielen zu wollen.“ Der FC Liverpool zeigt großes Interesse an dem 27-jährigen Abwehrchef. Um Upamecano von einer Unterschrift in München zu überzeugen, diskutieren die Bayern eine vertragliche Klausel, die ihm einen späteren Wechsel nach England ermöglichen könnte. Ein mögliches Modell sieht vor, dass Upamecano seinen Vertrag um vier Jahre verlängert, sich aber nach zwei Jahren über eine Klausel freikaufen kann. Altschäffl betont: „Ausstiegsklauseln sind kein Tabuthema mehr bei den Bayern.“ Die finanzielle Dimension spielt ebenfalls eine große Rolle: „Es geht um sehr, sehr viel Geld. Die Bayern wollen ihn unbedingt halten, wissen aber, dass Upamecano langfristig mit einem Wechsel nach England liebäugelt.“ Der Verteidiger hat sich unter Trainer Vincent Kompany zu einem stabilen Leistungsträger entwickelt und steht auf den Wunschlisten mehrerer Topklubs, darunter Real Madrid und Chelsea. Für den FC Bayern steht somit eine Grundsatzentscheidung an: Kompromiss mit einer Ausstiegsklausel oder das Risiko eines ablösefreien Abgangs im Sommer 2026.
Source: FCBinside - 2025-10-31