Bayern-Chef Dreesen bekräftigt finanzielle Stärke und kluge Transferstrategie

Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hat auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München eine klare Botschaft zur Transferpolitik des Klubs verkündet. Er betonte: „Wir können uns jeden Transfer leisten, den wir machen wollen. Aber wir wollen nicht jeden machen und schon gar nicht um jeden Preis.“ Dies zeigt die finanzielle Stabilität des Klubs, die auch in Zukunft gelten soll. Dreesen wies auf die Herausforderungen des internationalen Transfermarktes hin, der in diesem Sommer um über 50 Prozent auf über neun Milliarden US-Dollar angewachsen ist. „Wir konkurrieren mit Klubs, die für ihr Geld längst nicht so hart arbeiten müssen wie wir,“ fügte er hinzu und unterstrich die Unabhängigkeit des FC Bayern: „Wir haben niemanden, der uns mal eben ein paar Millionen aus seiner Schatulle zusteckt. Aber wissen Sie was? Ich finde das richtig gut!“ Er sprach zudem die ungleiche Verteilung der Medieneinnahmen an: „Der Erste der englischen Liga erhält das Doppelte des FC Bayern München.“ Trotz dieser Herausforderungen konnte der FC Bayern in der letzten Saison einen Rekord von 260,7 Millionen Euro Erlösen im Spielbetrieb erzielen, was einem Plus von 14,9 Prozent entspricht. Ein wesentlicher Faktor hierfür war die Klub-WM, die nicht nur finanziell erfolgreich war, sondern auch das Team näher zusammenbrachte. Dreesen hatte bereits zuvor ähnliche Aussagen getroffen und betont, dass der FC Bayern in der Lage sein wolle, Transfers zu tätigen, ohne auf Kredite angewiesen zu sein: „Das ist nicht in der DNA des FC Bayern.“ Diese klare Haltung zeugt von einer verantwortungsvollen und zukunftsorientierten Finanzpolitik.
Source: FCBinside - 2025-11-02