YB-Frauen scheitern im Cupfinal: Ramona Bachmann fehlt wegen Krankheit ihres Kindes

Die Enttäuschung war am Ende riesig für die YB-Frauen, die am Sonntagnachmittag den Cupfinal mit 0:1 gegen Servette FC Chênois Féminin verloren. Der entscheidende Treffer fiel in der 50. Minute, als Paula Serrano nach einem Freistoß völlig frei im Strafraum von YB war und die Kugel mit der Schulter ins Tor beförderte. YB-Captain Laura Frey äußerte sich nach dem Spiel: „Der Titel war das Ziel und das haben wir leider nicht geschafft. Wir haben viel probiert, am Ende fehlten uns aber ein wenig die Überzeugung und das notwendige Glück.“ Sie betonte die Enttäuschung und die Überzeugung, dass das Spiel gewonnen werden konnte. Die Bernerinnen zeigten eine starke Leistung gegen ihre Angstgegnerinnen aus Genf, doch der Gegentreffer fiel nach einem groben Abwehrpatzer. Die Horror-Statistik für YB gegen Servette bleibt bestehen: Aus insgesamt 26 Direktduellen konnte YB nur ein einziges gewinnen. Unter Trainerin Imke Wübbenhorst blieb der Sieg gegen Servette bislang aus. Trotz der Niederlage zeigte sich Wübbenhorst stolz auf ihr Team: „Es ist bitter, weil auch Genf nicht besonders viel fürs Spiel gemacht hat. Ich muss meinem Team ein großes Lob machen – die Spielerinnen haben ein Bombenspiel gezeigt.“ Emotional erklärte sie: „Man ist den Tränen nahe. Wir hätten dieses Spiel heute gewinnen können.“ Erwähnenswert ist, dass Ramona Bachmann, die im Winter zu den Young Boys gewechselt war, nicht beim Cupfinal anwesend war. Laut Wübbenhorst musste sie für ihre Familie da sein, da ihr Kind ins Krankenhaus musste. Bachmann kämpfte sich nach einem Kreuzbandriss zurück, aber eine kürzliche Erkrankung ihres Kindes verhinderte ihre Anwesenheit. Auf Instagram berichtete sie von den Herausforderungen ihrer Familienzeit, während ihr Baby Luan mit einer Magen-Darm-Grippe und anschließend mit der Hand-Fuß-Mund-Krankheit zu kämpfen hatte.
Source: 20 Minuten - 2026-03-29