Ungewisse Zukunft: Arizona Cardinals ringen um Quarterback-Position nach Murray-Abgang

Ungewisse Zukunft: Arizona Cardinals ringen um Quarterback-Position nach Murray-Abgang

Nach dem Abgang von Kyler Murray sind die Arizona Cardinals in der NFL mit einer offenen Quarterback-Position konfrontiert. Murray wurde im März nach sieben Jahren im Team entlassen, und nun stehen nur noch der letztjährige Starter Jacoby Brissett sowie Neuzugang Gardner Minshew zur Verfügung. Monti Ossenfort, der General-Manager der Cardinals, äußerte sich auf einer Pressekonferenz und erklärte: "Hören Sie, wir haben Jacoby und Gardner - beide haben schon eine Menge Football gespielt. Wir legen uns momentan auf niemanden fest. Wir werden sehen, wie die Gruppe im August aussieht, wenn es richtig losgeht." Brissett startete im Vorjahr zwölf Spiele und zeigte dabei solide Leistungen, während Minshew für ein Jahr und 5,75 Millionen Dollar unterschrieb, was normalerweise für einen Backup gilt. Dennoch scheint dies keinen direkten Einfluss auf die Hierarchie im Team zu haben. Mike LaFleur, der Head Coach, betonte die Wichtigkeit der individuellen Fähigkeiten der Spieler: "Wir versuchen gerade erst einmal, das Grundgerüst unseres Systems aufzubauen. Wir werden niemand anderes sein als die Arizona Cardinals." Die Frage bleibt, ob die Cardinals im kommenden Draft einen weiteren Quarterback verpflichten werden. Ossenfort nannte die entscheidenden Punkte für ihn: "Präzision und Entscheidungsfindung - die stehen für mich immer an vorderster Stelle." Aktuell haben die Cardinals den dritten Pick im Draft, der möglicherweise für einen Top-Pass-Rusher oder einen Trade genutzt werden könnte.

Source: sport.de - 2026-04-17