Thomas Reis sieht Chancen bei Istanbuler Traditionsklubs nach Samsunspor-Trennung

Thomas Reis sieht Chancen bei Istanbuler Traditionsklubs nach Samsunspor-Trennung

Thomas Reis hat bei Samsunspor aus einem Abstiegskandidaten einen Europacup-Teilnehmer gemacht, wurde jedoch nach nur einem halben Jahr überraschend entlassen. Dies sorgte für Aufsehen unter den türkischen Fußball-Fans, die von Reis beeindruckt waren. Vor der Saison 2024/25 übernahm Reis die Geschicke von Markus Gisdol und hatte das Ziel, den Klassenerhalt zu sichern. Sein Team landete jedoch hinter den Meistern Galatasaray und Fenerbahce. In der Europa-League-Qualifikation zog man den Kürzeren, konnte aber dank Reis in der Conference League spielen. Gespräche über eine Vertragsverlängerung scheiterten, und nach zwei Niederlagen zog der Verein die Notbremse. Zwei Monate nach seiner Entlassung ist Reis bereit für eine neue Herausforderung. Er äußerte den Wunsch, idealerweise in Deutschland zu arbeiten, schloss jedoch eine Rückkehr in die Türkei nicht aus. „Mich reizen Vereine mit Tradition, fanatischen Fans, ausverkauften Stadien“, erklärte Reis. Besonders die drei großen Istanbuler Klubs – Galatasaray, Fenerbahce oder Besiktas – wären für ihn eine großartige Möglichkeit. Reis genießt in der Türkei hohe Wertschätzung. Er hebt hervor, wie freundlich und hilfsbereit die Menschen waren. „Überall wurde ich mit offenen Armen empfangen“, sagte er und erinnerte sich an einen Mann, der ihm einen gegrillten Maiskolben schenken wollte. Auch sein Engagement, wie das Mitsingen der türkischen Nationalhymne, trug zur positiven Wahrnehmung bei. Nach seiner Entlassung wurde er emotional von den Fans verabschiedet, was zeigt, dass eine Rückkehr in die Türkei durchaus im Bereich des Möglichen liegt.

Source: sport.de - 2026-04-08