Nati zeigt sich nach 1:1 in der Türkei unzufrieden mit eigener Leistung

Ana-Maria Crnogorcevic feierte in ihrem 180. Länderspiel ihr 75. Tor, doch die Freude hielt sich in Grenzen. Nach dem 1:1 gegen die Türkei äußerte sie sich kritisch über die Leistung der Schweizer Nationalmannschaft. Trotz einer frühen Führung nach dem Wiederanpfiff war die Leistung insgesamt ungenügend. Rafel Navarro, der Coach, musste zum ersten Mal Punkte in der WM-Qualifikation abgeben. Crnogorcevic kritisierte die wiederholten „haarsträubenden Fehler“, die die Mannschaft in den letzten Spielen gemacht hatte. „Solche Fehler dürfen auf diesem Niveau nicht passieren“, stellte die erfahrene Spielerin klar und bezeichnete die Performance als „zu naiv“. Der Ausgleich durch Selen Altunkulak fiel in der 79. Minute, nachdem ein Missverständnis zwischen Riola Xhemaili und Viola Calligaris zu einem Ballverlust führte. Nadine Riesen bestätigte die Problematik in der Defensive und betonte: „Wir haben ihnen ein paar Geschenke gemacht.“ Im Gegensatz zu ihren Mitspielerinnen versuchte Lia Wälti Optimismus zu verbreiten. Sie hob hervor, dass die Nati nur eine Chance zugelassen hat und sah Fortschritte im Spiel: „Wir haben das Spiel extrem gut kontrolliert.“ Dennoch erkannte sie die Notwendigkeit, die Effizienz zu verbessern. Die nächste Gelegenheit, sich zu beweisen, bietet sich der Nati am 5. Juni, wenn sie zur Eröffnung der neuen AIL Arena im Tessin gegen Malta antreten wird.
Source: 20 Minuten - 2026-04-19