Spätes Drama: FC Basel und Young Boys trennen sich mit 3:3-Unentschieden

Am vergangenen Spieltag endete das Duell zwischen dem FC Basel und den Young Boys mit einem spannenden 3:3. Das Match war geprägt von einem ständigen Wechsel der Führung, wobei der Ausgleich für die Berner erst in der 91. Minute durch Joker Ebrima Colley fiel. Die Enttäuschung war bei den Baslern spürbar. Dominik Schmid äußerte sich nach dem Spiel frustriert: "Ich erwarte von jedem Spieler den Vollsprint zurück. Uns fehlt die letzte Konsequenz, der letzte Wille – und da ist es egal, wie lange man schon auf dem Platz steht." Er betonte, dass das Remis sich "wie eine 0:5-Niederlage anfühlt" und kritisierte die Abwehrleistung: "Bei den Gegentoren haben wir uns selbst ins Bein geschossen." Auch Marvin Keller, der Torwart der Young Boys, sprach von einem hitzigen Spiel und merkte an: "Wenn man sich das Spiel anschaut, muss man sicherlich zufrieden sein – aber es wäre mehr möglich gewesen." Ein umstrittenes Moment des Spiels ereignete sich in der 27. Minute, als Nicolas Vouilloz nach einem Zweikampf mit Loris Benito am Boden lag. Die Basler forderten einen Foulpfiff, doch das Spiel lief weiter, und Edimilson Fernandes traf aus rund 25 Metern. Stephan Lichtsteiner, der Basler Trainer, erhielt wegen seiner Proteste eine Gelbe Karte und kritisierte die Schiedsrichterentscheidung: "Ich wünschte mir mehr Fingerspitzengefühl." Mit diesem Unentschieden bleibt der FC Basel auf Platz vier, während die Young Boys auf Rang fünf liegen. Beide Teams haben im Kampf um die europäischen Plätze nicht entscheidend gewonnen.
Source: 20 Minuten - 2026-04-05