Ski-Geständnis von Keller-Sutter sorgt für Schmunzeln bei Odermatt

In einem unterhaltsamen SRF-Talk mit Moderatorin Michelle Schönbächler haben Karin Keller-Sutter, die Vorsteherin des Eidgenössischen Finanzdepartements, und der Ski-Star Marco Odermatt Einblicke in ihr Privatleben gegeben. Ein besonderes Highlight war das Geständnis von Keller-Sutter, dass sie nicht Ski fahren kann. Auf die Frage, ob sie diese Sportart beherrsche, antwortete die 62-Jährige mit einem klaren: „Nein“. Sie erklärte, dass ihre Eltern damals nicht die Zeit gehabt hätten, ihr das Skifahren beizubringen. Stattdessen habe sie in ihrer Kindheit gelegentlich Holz-Ski angezogen und sei damit um das Haus gefahren – was ihr eher wie Langlauf vorkam. Odermatt, der fünffache Gesamtweltcupsieger, reagierte humorvoll auf das Geständnis und kommentierte es mit einem schelmischen „Katastrophe!“. Während Keller-Sutter sich in ihrer Freizeit gerne dem Boxen widmet, wo sie einmal pro Woche mit einem Trainer trainiert, bleibt das Skifahren für sie ein unerfüllter Wunsch. Die Diskussion über die Bedeutung des Skifahrens in der Schweiz regte auch die Zuschauer an, die unterschiedliche Meinungen äußerten. Von „Schade, man verpasst etwas Tolles“ bis hin zu „Ist doch egal, jeder soll machen, was er will“ reichten die Reaktionen. Der Talk bot nicht nur einen Einblick in die Persönlichkeiten der beiden Gäste, sondern auch in die sportlichen Vorlieben und Abneigungen einer Bundesrätin in einem Land, das für seine Ski-Kultur bekannt ist.
Source: 20 Minuten - 2026-04-20