Skelly Alvero enttäuscht bei SC Amiens: Werder Bremen denkt über Zukunft nach

Skelly Alvero konnte sich in seiner Leihe zum SC Amiens nicht für eine Zukunft beim SV Werder Bremen empfehlen. Der Leiter Profifußball, Peter Niemeyer, äußerte sich gegenüber der DeichStube und stellte fest, dass die Leihe nicht den Erwartungen beider Seiten entsprach. Alvero, der bis 2028 an Werder gebunden ist, hatte zunächst einen vielversprechenden Start in Amiens. Im Februar 2026 bereitete er beim 4:3-Sieg einen Treffer vor. Doch danach stagnierte seine Leistung: In insgesamt acht Einsätzen blieb er weit hinter den Erwartungen, während Amiens am Ende in die zweite Liga abstieg. Niemeyer betonte: „Jetzt ist erstmal wichtig, dass Skelly Urlaub macht und den Kopf freibekommt. Danach werden wir gemeinsam besprechen, wie es weitergeht. Natürlich müssen wir uns Gedanken darüber machen, was für beide Seiten das Beste ist." Die Investition von 4,8 Millionen Euro im Sommer 2024 an Olympique Lyon für Alvero scheint ohne Rendite zu bleiben. Nach zwei enttäuschenden Jahren mit nur 20 Bundesliga-Einsätzen und einem Tor wird es schwierig sein, eine nennenswerte Ablöse zu erzielen. Die kommenden Gespräche zwischen Werder Bremen und Alvero könnten klären, ob ein Verkauf oder eine erneute Leihe die sinnvollste Lösung darstellt. Die Entscheidung wird im Frühsommer erwartet.
Source: Fussballdaten - 2026-05-22