Schweizer Nationalteam verpasst Jahrhundertchance im WM-Final gegen Finnland

Im WM-Final konnte das Schweizer Nationalteam trotz 22 Schüssen aufs Tor kein Tor erzielen und verlor gegen Finnland, das in der Verlängerung den entscheidenden Treffer erzielte. Die NZZ beschreibt das Spiel als eine verpasste Gelegenheit für die „goldene Generation“ um Roman Josi, die nach vier Silbermedaillen den Weltmeistertitel verdient gehabt hätte. Die Atmosphäre unter Trainer Patrick Fischer wird hervorgehoben, da Spieler, die in der NHL ausgeschieden waren, sich umgehend dem Nationalteam anschlossen. Jan Cadieux wird für seine Fähigkeit gelobt, diese besondere Atmosphäre zu bewahren. Klaus Zaugg von CH Media bezeichnet den 31. Mai 2026 als „Jahrhundert-Chance“ für die Schweiz, die es so nicht erneut geben wird. Er beschreibt das Spiel als „eines der aufwühlendsten WM-Spiele unserer Geschichte“ und betont, dass es mehr als nur Sport war. Die Blick-Zeitung hebt hervor, dass die Heimweltmeisterschaft ein emotionales und leidenschaftliches Turnier war, auch wenn die sportliche Qualität nicht die beste war. Le Matin kritisiert die hohen Kosten für eine Eishockeykarriere in der Schweiz und weist darauf hin, dass vor allem finanziell gut situierte Familien den Durchbruch schaffen. Sport 1 berichtet von einem „Déjà-vu“ für die Schweiz und nennt das Finale ein „brutales Ende“ für die Gastgeber. Die Zeit analysiert, dass die Schweizer im Verlauf des Turniers dominieren konnten, jedoch im Finale an der starken Defensive der Finnen scheiterten. Peter Forsberg, ehemaliger NHL-Star, äußert sich kritisch über die Schweizer Leistung im Finale und fordert mehr Mut. Iltalehti feiert Konsta Helenius als finnischen Helden und zitiert seine Mutter, die von einer emotionalen Achterbahnfahrt spricht.
Source: 20 Minuten - 2026-06-01