Schwedens Biathlon-Team plant neue Trainingsstrategie für kommende Saison

Johannes Lukas, der deutsche Coach der schwedischen Biathlon-Nationalmannschaft, hat in der vergangenen Saison mit beiden Teams insgesamt 37 Podestplätze erzielt. Für die bevorstehende Saison wird jedoch eine Änderung des Trainingsplans angestrebt. In der Vorbereitung setzen die Schweden, ähnlich wie die Norweger, weniger auf Höhentrainingslager. Lukas erklärte: "Wir wollen beim Höhentraining etwas den Fuß vom Gas nehmen, wo man das macht und wie viele Tage. Man muss das clever angehen und aus den Erfahrungen der letzten vier Jahre lernen." Die Rückkehr nach Font Romeu in den Pyrenäen steht an, nicht nur wegen der Höhe, sondern auch aufgrund der hervorragenden Trainingsbedingungen. Lukas betonte: "Höhentraining braucht es sicher immer noch, aber vielleicht nicht drei Trainingslager auf der Höhe." Die Norweger unter Trainer Patrick Oberegger verfolgen ebenfalls eine reduzierte Anzahl an Einheiten in der Höhe, da die Großereignisse in Antholz (Olympia 2026) und Lenzerheide (WM 2025) bevorstehen. Lukas plant eine "neue Trainingsstruktur" mit mehr Trainingszeit zuhause. Nach der erfolgreichen letzten Saison will man die kommenden Monate „entspannt angehen“. Er betonte: "Wir sind ziemlich zuversichtlich. Ein Großteil der Mannschaft ist wieder da, wir haben auf sie gehört und das Reisepensum zurückgefahren." Zu seinem Team zählen unter anderem Martin Ponsiluoma, die Bronze-Staffel mit Sebastian Samuelsson, Jesper Nelin und Viktor Brandt, sowie die Nationencup-Siegerinnen Elvira und Hanna Öberg. Lukas resümierte stolz: "Die Winterspiele sind immer eine Riesensache... Ich bin sehr stolz, dass wir dem Druck standgehalten haben."
Source: sport.de - 2026-05-30