Bayern kämpft weiter um Ismael Saibari: PSV bleibt hart im Ablösepoker

Der FC Bayern intensiviert seine Bemühungen um die Verpflichtung von Ismael Saibari, doch ein schneller Abschluss ist momentan nicht in Sicht. Während die Münchner und der Offensivspieler sich bereits weitgehend einig sein sollen, stellen die Verhandlungen mit der PSV Eindhoven die größte Hürde dar. Berichten zufolge, unter anderem vom Portal Foot Mercato, wurde gemeldet, dass der Transfer kurz vor dem Abschluss stehe und nur noch letzte Details zu klären seien. Diese Darstellung wird jedoch durch den niederländischen Transfer-Experten Rik Elfrink relativiert, der betont, dass es in den letzten 24 Stunden keinen Kontakt zwischen Bayern und PSV gegeben habe. Ein zentraler Streitpunkt sind die finanziellen Forderungen der PSV. Der Verein betrachtet Saibari als einen seiner Schlüsselspieler und verlangt eine Ablösesumme von etwa 60 Millionen Euro. Auf der Spielerseite gibt es jedoch positive Nachrichten: Saibari hat einem langfristigen Vertrag bis 2031 zugestimmt und bevorzugt einen Wechsel nach München. Der 25-Jährige befindet sich derzeit mit der marokkanischen Nationalmannschaft in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft und wartet auf ein Signal aus Eindhoven. Trotz der komplizierten Verhandlungen besteht Optimismus. Laut Elfrink sind alle Parteien überzeugt, dass der Transfer letztendlich zustande kommen wird. Die Gespräche sollen in den kommenden Tagen intensiv fortgeführt werden. Für Max Eberl und Christoph Freund ist Saibari eine der wichtigsten Prioritäten, insbesondere nach dem gescheiterten Wechsel von Anthony Gordon. Die Münchner wollen jedoch keine Ablösesummen zahlen, die intern als wirtschaftlich untragbar gelten, was die Verhandlungen kompliziert macht. Die Voraussetzungen für einen Transfer sind gegeben, doch die entscheidende Phase der Verhandlungen steht noch bevor.
Source: FCBinside - 2026-06-04