Pascal Stenzel verabschiedet sich nach sieben Jahren als Publikumsliebling beim VfB

Pascal Stenzel verabschiedet sich nach sieben Jahren als Publikumsliebling beim VfB

Das Kapitel von Pascal Stenzel beim VfB Stuttgart endete im Berliner Olympiastadion nach dem DFB-Pokalfinale gegen Bayern München, in dem Stenzel nicht im Kader stand. Nach der 0:3-Niederlage verabschiedete ihn Trainer Sebastian Hoeneß in der Kabine vor der gesamten Mannschaft. Stenzel äußerte sich offen zu seiner Zukunft und erklärte, dass Gespräche mit Interessenten noch nicht stattgefunden hätten, da zunächst die Klärung mit dem VfB im Vordergrund stehe. „Ich weiß, was ich kann. Ich werde mit Sicherheit etwas finden, das zu mir passt“, sagte der 30-Jährige gegenüber der ZVW. Fabian Wohlgemuth, Sportvorstand des VfB, würdigte den Defensivmann in einer offiziellen Stellungnahme. Er betonte, dass Stenzel in schwierigen Zeiten zum VfB kam und maßgeblich zum Aufstieg in die Champions League und zum DFB-Pokalsieg beitrug. In 139 Pflichtspielen erzielte der Rechtsfuß zwei Tore und bereitete elf Treffer vor. Die Fans verliehen ihm den Spitznamen Fußballgott und schätzten ihn über seine sportlichen Leistungen hinaus. Stenzel wurde regelmäßig in den Mannschaftsrat gewählt und Hoeneß beschrieb ihn als empathischen Menschen, der stets das Wohl des VfB im Blick habe, auch wenn sich dies nicht immer in der Spielzeit widerspiegele. In der vergangenen Saison kam Stenzel lediglich zu zwei Pflichtspieleinsätzen. Für seine Nachfolge auf der rechten Abwehrseite werden laut Medienberichten Zeki Celik von der AS Rom und David Fürst vom 1. FC Köln gehandelt. Die Richtung, die Stenzel nach seinem Abschied aus Bad Cannstatt einschlagen wird, bleibt derzeit unklar.

Source: Fussballdaten - 2026-05-26