Paris Saint-Germain verteidigt Champions-League-Titel dank neuer Transfer-Strategie

Paris Saint-Germain verteidigt Champions-League-Titel dank neuer Transfer-Strategie

PSG hat im Finale von Budapest den Champions-League-Titel gegen den FC Arsenal mit 4:3 im Elfmeterschießen (1:1 nach Verlängerung) erfolgreich verteidigt. Diese Leistung ist das Resultat einer überarbeiteten Transfer-Strategie, die den französischen Hauptstadtklub weiterhin an die Spitze des europäischen Fußballs bringt. Mit einem Durchschnittsalter von nur 24 Jahren könnte PSG über Jahre hinweg die Fußballlandschaft dominieren. Die französische Ligue 1 benötigt nur noch einen Titel, um mit der deutschen Bundesliga in der Champions-League-Bilanz gleichzuziehen. Der Einstieg der Qatar Sports Investment Group im Jahr 2011 markierte einen Wendepunkt für PSG, der mit massiven Investitionen in den Kader einherging. Höhepunkte dieser Transfers sind unter anderem der Rekordwechsel von Neymar für 222 Millionen Euro und der Kauf von Kylian Mbappé für 180 Millionen Euro. Trotz dieser Investitionen blieb der große Erfolg in der Champions League zunächst aus. Nach mehreren Enttäuschungen, darunter das Finale 2020 gegen den FC Bayern München, wurde klar, dass Geld allein nicht ausreicht. PSG setzte auf Kontinuität und ein homogenes Teamgefüge, was sich in der Verpflichtung von Khvicha Kvaratskhelia für 80 Millionen Euro widerspiegelt. Kvaratskhelia, der als „Kvaradona“ bekannt ist, hat sich als Teamspieler etabliert. Trainer Luis Enrique bleibt trotz Kritik im Amt und hat PSG als erster Coach seit Zinedine Zidane wieder zum Titel geführt. Thierry Henry lobte Enrique und betonte, dass dessen Erfolg „herausragend und großartig für den französischen Fußball“ sei. Die Kontinuität zeigt sich auch in der nahezu identischen Startelf bei den Finalspielen 2025 und 2026, was eine Seltenheit darstellt.

Source: Fussballdaten - 2026-06-01