Nico Schlotterbeck äußert sich zu seiner Vertragssituation und der WM-Vorbereitung

Die Diskussionen um Nico Schlotterbeck’s Ausstiegsklausel begleiten den Innenverteidiger von Borussia Dortmund seit Wochen. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft hat er sich erstmals ausführlicher zu seiner Vertragssituation geäußert und seinen aktuellen Fokus klargestellt. Im April verlängerte Schlotterbeck seinen Vertrag beim BVB bis 2031, wobei eine Ausstiegsklausel Bestandteil des neuen Arbeitspapiers ist. Diese Regelung könnte es ausgewählten europäischen Top-Klubs ermöglichen, ihn bereits in diesem Sommer zu verpflichten. Zu den Interessenten zählen Medienberichten zufolge Real Madrid, Liverpool und Barcelona. Trotz der Spekulationen sieht Schlotterbeck die bevorstehende WM nicht als Plattform für einen möglichen Wechsel. Auf die Frage, ob er sich ins „Schaufenster“ stellen wolle, antwortete er: „Was heißt Schaufenster? Ich spiele das ganze Jahr 50 Spiele.“ Er betonte weiter: „Sich ins Schaufenster zu stellen wegen einer WM – das sehe ich jetzt nicht so.“ Stattdessen liegt sein Fokus klar auf dem Turnier mit der deutschen Nationalmannschaft: „Ich fokussiere mich natürlich klar auf die WM, versuche da gute Spiele zu machen mit Deutschland.“ Die Diskussion um die Ausstiegsklausel hat auch bei den Dortmunder Fans für Unmut gesorgt, was sich in Pfiffen während eines Bundesliga-Spiels gegen Leverkusen äußerte. Schlotterbeck zeigte sich jedoch gelassen und erklärte: „Natürlich war das nicht das, was ich mir gewünscht hatte.“ Für den 26-Jährigen zählt nun vor allem die Weltmeisterschaft, wo er gemeinsam mit Jonathan Tah das Abwehrzentrum der DFB-Auswahl bilden möchte, um den Grundstein für ein erfolgreiches Turnier zu legen.
Source: Fussballdaten - 2026-05-29