Mirra Andrejewa und Maja Chwalinska erreichen als Newcomer das Finale der French Open

Mirra Andrejewa und Maja Chwalinska erreichen als Newcomer das Finale der French Open

Die French Open 2023 zeigen sich in voller Pracht, mit überraschenden Wendungen und aufregenden Matches. In der ersten Woche sorgten die Spielerinnen und Spieler für packende Duelle, die oft bis zu fünf Stunden dauerten. Besonders bemerkenswert ist, dass in beiden Wettbewerben der Männer und Frauen keine ehemaligen Grand-Slam-Sieger im Halbfinale vertreten sind. Im Frauen-Halbfinale trafen die Ukrainerin Marta Kostjuk und die Russin Mirra Andrejewa aufeinander. Andrejewa, die mit 6:1, 6:3 siegte, erreichte bei ihrem 13. Grand-Slam-Start erstmals das Finale und ist die jüngste Finalistin seit Coco Gauff 2022. Maja Chwalinska setzte sich im zweiten Halbfinale gegen Diana Schnaider mit 7:6 (4), 6:4 durch und wird als Qualifikantin im Finale stehen. Andrejewa äußerte nach ihrem Sieg: „Ich bin super glücklich, wie ich gespielt habe. Und ich bin sehr glücklich, mein erstes Grand-Slam-Finale zu erreichen.“ Ihre Karriere wurde von den Eltern früh gefördert, was sie in eine erfolgreiche Position brachte. Kostjuk hingegen kämpfte mit emotionalen Belastungen, da sie während des Turniers mit den Konflikten in ihrer Heimat konfrontiert war. Sie äußerte: „Ich wünschte, es gäbe eine klarere Haltung zu den aktuellen Geschehnissen – besonders dann, wenn das eigene Land andere Menschen tötet.“ Im zweiten Halbfinale beeindruckte Chwalinska mit ihrem kreativen Spielstil und ihrer Offenheit über persönliche Herausforderungen. Nach dem Match war die Freude bei ihr überwältigend, als die Zuschauer ihren Namen skandierten. Die Finalpaarung zwischen Andrejewa und Chwalinska verspricht ein spannendes Duell, das Tennisgeschichte schreiben könnte.

Source: SZ.de - 2026-06-04