Mercedes sagt Mega-Deal mit Alpine ab – Preis zu hoch für Silberpfeile

Mercedes sagt Mega-Deal mit Alpine ab – Preis zu hoch für Silberpfeile

In der Formel 1 hat Mercedes seine Pläne, Anteile von Konkurrent Alpine zu erwerben, endgültig aufgegeben. Der Grund für diese Entscheidung ist der geforderte Preis, der offenbar zu hoch war. Besonders erfreut über diese Wendung dürfte McLaren-CEO Zak Brown sein. Laut einem Bericht der BBC haben Toto Wolff und sein Team den Kauf der 24-prozentigen Anteile von Otro Capital an Alpine eingestellt. Ursprünglich hatten Wolff und der Besitzer von Alpine, Renault, bereits eine Einigung erzielt, jedoch verlangte Otro Capital letztendlich 720 Millionen US-Dollar für die Anteile – ein Preis, den Mercedes für unangemessen hielt. Die Investmentgruppe hatte die Anteile erst 2023 für rund 230 Millionen US-Dollar erworben, was den geforderten Preis um ein Vielfaches übersteigt. Mercedes war bereit, zwischen 550 und 600 Millionen US-Dollar für die Anteile zu zahlen, was sie als „faire Bewertung“ ansahen. Eine namentlich nicht genannte Quelle bei Renault bestätigte: "Wir verstehen, dass die Diskussionen beendet sind." Auf eine Anfrage der BBC reagierten Mercedes und Toto Wolff zunächst nicht. Die Zukunft der Otro-Anteile bleibt ungewiss. Renault plant, den Verkauf vorerst auszusetzen, da der Konzern bis September ein Veto-Recht über den Verkauf hat. Dieses Recht wurde bereits genutzt, um einen Verkauf an eine Investmentgruppe um Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner zu blockieren.

Source: sport.de - 2026-05-29