Leverkusens schwache Leistung im Champions-League-Playoff sorgt für harsche Kritik

Der frühere Fußball-Weltmeister Christoph Kramer äußerte sich nach dem 0:0 im Playoff-Rückspiel der Champions League zwischen Bayer Leverkusen und Olympiakos Piräus sehr kritisch. Er bezeichnete das Spiel als "große Scheiße" und betonte, dass die Leistung nicht akzeptabel war. Bayer Leverkusen hatte sich dank des 2:0 im Hinspiel in Griechenland für das Achtelfinale qualifiziert. Kapitän Robert Andrich gestand ein, dass es sich um ein "Schaulaufen" gehandelt habe und es Glück war, dass der Gegner nicht bestraft hat. Auch Jonas Hofmann schloss sich der Kritik an: "Heute ist keiner da, der zufrieden sein kann." Trainer Kasper Hjulmand fand ebenfalls deutliche Worte und sagte: "Unsere Leistung war aber nicht gut. Uns fehlte Energie. Wir müssen besser spielen und sind nicht zufrieden mit unserem Spiel." Kramer zeigte sich jedoch optimistisch, dass das schwache Spiel eine Ausnahme war. Er bemerkte, dass es gut sei, dass es gegen einen harmlosen Gegner wie Olympiakos war. "Prämie gibt es trotzdem," fügte er hinzu, und betonte, dass niemand sich an dieses Spiel erinnern werde. Matthias Sammer ergänzte als TV-Experte, dass der Gegner das Spielniveau mitbestimmt habe, aber das Wichtigste sei das Weiterkommen. Im Achtelfinale trifft Bayer Leverkusen entweder auf den FC Bayern München oder den FC Arsenal. Die Auslosung findet am Freitag im schweizerischen Nyon statt.
Source: sport.de - 2026-02-25