Leverkusen erreicht das Achtelfinale: Angst vor erneutem Duell mit Bayern

Leverkusen erreicht das Achtelfinale: Angst vor erneutem Duell mit Bayern

In der Bayarena erlebte Bayer 04 Leverkusen am Dienstagabend ein mühsames 0:0 gegen Olympiakos Piräus, welches jedoch ausreichte, um ins Achtelfinale der Champions League aufzusteigen. Aleix García sorgte mit seinem entschlossenen Rückzug für Unmut im Publikum, das nach mehr Tempo verlangte. Jonas Hofmann bedauerte die allgemeine Leistung der Mannschaft, die trotz schwacher Darbietung auf den 2:0-Sieg aus dem Hinspiel aufbauen konnte. Das Ergebnis war nicht das erhoffte Spektakel, denn die Leverkusener hatten lediglich einige Torchancen, die allesamt von Patrik Schick vergeben wurden. Auf der anderen Seite scheiterten die Griechen oft an Edmond Tapsoba, der defensiv stark auftrat und zahlreiche Angriffe abwehrte. Die Freude über den Einzug ins Achtelfinale wurde jedoch durch die Möglichkeit getrübt, dass der FC Bayern als nächster Gegner gezogen werden könnte. Die Wahrscheinlichkeit liege bei 50:50, was bei den Leverkusenern Besorgnis auslöste. Stattdessen wünschen sich alle Akteure, von Trainer bis Kapitän, ein Duell gegen den FC Arsenal. Die Angst vor einem Überdruss an Duellen gegen die Bayern ist greifbar, besonders da im März innerhalb von acht Tagen gleich dreimal gegeneinander gespielt werden könnte – zusätzlich zur möglichen DFB-Pokal-Halbfinalpartie im April. Jonas Hofmann wünscht sich für die nächsten Spiele mehr „Europapokal-Flair“ in London. Trainer Kasper Hjulmand äußerte sich optimistisch: „Das sind zwei der besten Teams Europas, und das wünschen wir uns ja: gegen die besten Mannschaften zu spielen.“ Dennoch bleibt die klare Botschaft: „Bloß nicht gegen die Bayern!“

Source: SZ.de - 2026-02-25