Leverkusen-Boss Simon Rolfes entschied sich gegen Wechsel zum FC Bayern

Leverkusen-Boss Simon Rolfes entschied sich gegen Wechsel zum FC Bayern

Der FC Bayern München hatte in der Vergangenheit zahlreiche Spieler auf seiner Wunschliste, die letztlich nicht an die Säbener Straße wechselten. Nun wurde enthüllt, dass auch Simon Rolfes, der damalige Boss von Bayer Leverkusen, kurz vor einem Wechsel zum Rekordmeister stand. In einem Gespräch mit Christian Falk, dem BILD-Fußballchef, berichtete der frühere Spielerberater Lars-Wilhelm Baumgarten über die überraschend weit fortgeschrittenen Verhandlungen zwischen dem FC Bayern und Rolfes. Falk stellte die Frage, ob der Deal an einer fehlenden Ausstiegsklausel gescheitert sei, was Baumgarten jedoch dementierte und die Konkretheit der damaligen Gespräche betonte. Jupp Heynckes, der Trainer der Münchner zur damaligen Zeit, hatte großes Interesse an einer Verpflichtung von Rolfes. Baumgarten erklärte, dass Rolfes „auf einem guten Weg“ zum FC Bayern war und als wichtiger Bestandteil für den Bayern-Kader eingeplant war. Heynckes hatte ihm eine bedeutende Rolle in Aussicht gestellt. Letztendlich entschied sich der damalige Leverkusen-Kapitän jedoch gegen den Wechsel. Baumgarten führte emotionale und sportliche Gründe an, die für Rolfes entscheidend waren. Er fühlte sich Bayer Leverkusen eng verbunden und genoss dort ein ideales Umfeld. Besonders seine Rolle als Kapitän wollte er nicht aufgeben, selbst bei einem attraktiven Angebot des FC Bayern. Rückblickend wäre ein Wechsel nach München ein spannendes Kapitel in der Karriere des ehemaligen Mittelfeldstrategen gewesen. Stattdessen blieb Rolfes Bayer Leverkusen treu – sowohl als Spieler als auch später als Funktionär.

Source: FCBinside - 2026-05-28