Kasper Hjulmand steht vor entscheidendem DFB-Pokal-Halbfinale gegen Bayern

Simon Rolfes, Sportchef von Bayer Leverkusen, äußerte sich besorgt über die aktuelle Situation des Vereins. Während er nicht an den bevorstehenden Umbruch im Sommer denken möchte, könnte die Zukunft des Trainers Kasper Hjulmand stark von der Leistung im DFB-Pokal abhängen. Im bevorstehenden Halbfinale gegen den FC Bayern am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) muss Hjulmand mit seiner Mannschaft die größte Hürde überwinden, um ins Endspiel nach Berlin zu gelangen. Der DFB-Pokal stellt die letzte Titelchance für die Rheinländer dar und könnte entscheidend für Hjulmands Verbleib im Verein sein, nachdem die Bundesliga-Saison bislang enttäuschend verlief. Hjulmand betonte: „Es geht um die Mannschaft. Das ist das Wichtigste.“ Dennoch kämpft die Mannschaft mit Inkonstanz, was durch eine schwache Leistung gegen den FC Augsburg (1:2) deutlich wurde, nachdem sie zuvor gegen Wolfsburg (6:3) und in Dortmund (1:0) überzeugte. Aktuell steht Bayer Leverkusen auf dem sechsten Tabellenplatz, was die angestrebte Champions-League-Qualifikation gefährdet. Hjulmand, der für seine fehlende Emotionalität kritisiert wurde, könnte trotz seines bis 2027 laufenden Vertrags im Sommer vor der Tür stehen. Als mögliche Nachfolger werden Fabian Hürzeler, Oliver Glasner und Andoni Iraola gehandelt. Rolfes sieht den DFB-Pokal jedoch nicht als Rettungsanker, sondern als „große Möglichkeit für diesen Verein, wieder ins Pokalfinale einzuziehen und auch einen Titel zu holen.“ Bayer Leverkusen strebt das zweite Endspiel in drei Jahren an, nachdem sie 2024 unter Xabi Alonso das Double gewannen. Hjulmand bleibt optimistisch und möchte die Dinge verändern, auf die er Einfluss hat, um seine Zukunft entscheidend zu beeinflussen.
Source: 90PLUS - 2026-04-21