Innovativer Glasboden sorgt für Aufsehen beim Handball-Final Four in Köln

In der Kölner Arena wird am 18. und 19. April ein einzigartiger Glasboden für das Handball-Final Four installiert. Die logistische Herausforderung umfasst 32 LKW-Ladungen, die nötig sind, um diesen innovativen Boden zu transportieren. Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga, erklärte: "Der Glasboden ist im Prinzip ein großer LED-Fernseher mit 3D-Fähigkeiten, den wir nutzen, um interaktiv zu kommunizieren und zu inszenieren." Die Installation des Bodens, der am Donnerstag aufgebaut und am Sonntagabend wieder abgebaut wird, stellt einen enormen logistischen Aufwand dar, insbesondere da am Mittwochabend die Kölner Haie im Eishockey-Playoff-Spiel gegen die Eisbären Berlin antreten mussten. Bohmann betont, dass diese Innovation notwendig sei, um neue Fans für den Handball zu gewinnen und dem Event einen besonderen Charakter zu verleihen. Der Glasboden wird vor allem zwischen den Spielen und bei Show-Acts eingesetzt. Während der Spiele bleibt er jedoch ein normaler Handballboden, der nur das Nötigste projiziert. Christian O'Sullivan, Kapitän des SC Magdeburg, äußerte sich zu den neuen Gegebenheiten: "Es ist am Anfang ein bisschen komisch, aber man gewöhnt sich schnell daran." Max Darj von den Füchsen Berlin, der bereits Erfahrung mit einem Glasboden hat, bemerkte: "Ich wusste gar nicht, dass wir auf so einem Boden spielen. In Dresden habe ich schon mal auf einem Glasboden gespielt. War super - gewonnen." Das erste Halbfinale zwischen dem TBV Lemgo Lippe und den Füchsen Berlin wird am Samstag ab 15.30 Uhr live im Ersten übertragen.
Source: Sportschau - 2026-04-15