Horngachers geplante Rolle im polnischen Ski-Verband bleibt ungewiss

Horngachers geplante Rolle im polnischen Ski-Verband bleibt ungewiss

Wirbel um Stefan Horngacher: Der ehemalige Chefcoach der deutschen Skispringer sollte eine Schlüsselposition im polnischen Ski-Verband übernehmen. Diese wegweisende Personalentscheidung wurde jedoch vorerst auf Eis gelegt, wie Verbandschef Adam Malysz in einem Statement bestätigte. Malysz erklärte: "Die Situation ist so, dass wir in den letzten Wochen intensive Gespräche geführt haben. Ich habe einen neuen Plan, eine neue Vision ausgearbeitet, und wir haben eine Einigung mit der Schlüsselperson erzielt, die ich für dieses Projekt vorgesehen habe. Allerdings gibt es im Sport wie im Leben bestimmte Verfahren, die ich nicht umgehen kann." Er verwies zudem auf die bevorstehenden Neuwahlen der polnischen Verbandsführung und sagte: "Der Vorstand hat entschieden, dass die von mir vorgeschlagenen Änderungen so tiefgreifend sind, dass ihre Genehmigung der neuen Führung überlassen werden sollte." Malysz betonte: "Es wäre den Nachfolgern gegenüber unfair, wenn der derzeitige Vorstand kurz vor Ablauf seiner Amtszeit Mehrjahresverträge unterzeichnen würde." Die Verzögerung könnte sich als problematisch erweisen, da jede Woche im Skispringen entscheidend sein kann. Andreas Mitter hat bereits Horngachers Posten im DSV übernommen. Der Wechsel nach Polen, wo Horngacher als Sportdirektor vorgesehen war, wird sich nun jedoch voraussichtlich verzögern. Wojciech Gumny, Vizechef des polnischen Verbands, erklärte, dass weitere Gespräche für Juni angesetzt seien. Die nächste Vorstandssitzung findet am 22. April statt, aber laut Gumny seien danach keine wesentlichen Ankündigungen zu erwarten.

Source: sport.de - 2026-04-17