Hecking kontert Großkreutz: Leidenschaft für den VfL Wolfsburg bleibt ungebrochen

Hecking kontert Großkreutz: Leidenschaft für den VfL Wolfsburg bleibt ungebrochen

Dieter Hecking, Trainer des VfL Wolfsburg, äußerte sich mit Nachdruck zu den Äußerungen von Kevin Großkreutz, der den Werksklub im Podcast „Viertelstunde Fußball“ als wenig vermissten Verein im Abstiegskampf bezeichnet hatte. Hecking bezeichnete diese Kommentare als „despektierlich“ und betonte die Leidenschaft und das Herzblut, das die Wölfe und ihre Fans in den Verein stecken. Großkreutz, ein ehemaliger Weltmeister, stellte in seinen Aussagen die sportliche Berechtigung des VfL in Frage und wünschte sich im Scherz den Abstieg. „Eigentlich dürfen sie nicht absteigen. Stadion immer voll, geile Stimmung“, sagte er. Hecking konterte, dass der VfL Wolfsburg seit der Saison 1997/98 ununterbrochen in der Bundesliga spielt und dass die Fans um den Verbleib in der Liga kämpfen. Aktuell befindet sich Wolfsburg auf dem 17. Platz, was einen direkten Abstieg bedeutet, mit vier Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz. Das kommende Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt wird als entscheidend angesehen, da es das erste von sechs „Endspielen“ für den VfL ist. Hecking äußerte: „Es ist noch nichts verloren“ und betonte, dass ein Erfolgserlebnis nötig sei, um neue Kräfte freizusetzen. Ein Sorgenkind bleibt die Verletzung von Jonas Wind, der aufgrund einer Muskelverletzung für drei bis vier Wochen ausfällt. Hecking appellierte an die Notwendigkeit von Stabilität und defensiver Kompaktheit, um die Serie von Gegentoren zu stoppen, die zuletzt in einem 3:6 gegen Bayer Leverkusen gipfelte. Gerüchte über chaotische Zustände innerhalb der Mannschaft wies er entschieden zurück und betonte: „Chaos wird es bei mir nie geben.“

Source: 90PLUS - 2026-04-09