Goretzka enthüllt die Tradition rund um den Bayern-Kakadu nach Meisterschaft

Der FC Bayern feierte nach dem 4:2-Sieg gegen den VfB Stuttgart nicht nur die 35. Deutsche Meisterschaft, sondern ließ auch eine besondere Tradition wieder aufleben: den Kakadu. Diese kleine Porzellanfigur hat sich innerhalb der Mannschaft zu einem Kultobjekt entwickelt. Leon Goretzka sorgte für Aufsehen, als er den Kakadu während der Meisterfeierlichkeiten in der Allianz Arena präsentierte. Der Vogel war bereits im vergangenen Jahr ein fester Bestandteil der Feier und durfte nun erneut mitfeiern. Goretzka erklärte: „Er hat schon die letztjährigen Feierlichkeiten dominiert und hat jetzt lange warten müssen, dass wir ihn wieder herausgelassen haben aus seinem Käfig.“ Die Regel ist klar: Der Kakadu darf nur bei gewonnenen Titeln zum Vorschein kommen. Auf die Frage nach den besonderen „Fähigkeiten“ des Vogels antwortete Goretzka mit einem Augenzwinkern: „Er trinkt Champagner in erster Linie.“ Die Geschichte des Kakadus begann im Münchner Feinschmeckerrestaurant Käfer, wo die Spieler die Figur entdeckten und spontan mitnahmen. Spätestens als Vincent Kompany den Kakadu neben der Meisterschale platzierte, war sein Kultstatus besiegelt. Der Porzellanvogel begleitete das Team sogar zur Klub-Weltmeisterschaft in die USA, was seinen Stellenwert im Team unterstreicht. In den kommenden Wochen stehen für die Bayern noch große Herausforderungen an, darunter das DFB-Pokal-Halbfinale gegen Bayer Leverkusen und das Champions-League-Duell gegen Paris Saint-Germain. Sollte ein weiterer Titel gewonnen werden, wird der Kakadu mit Sicherheit wieder eine zentrale Rolle spielen.
Source: FCBinside - 2026-04-19