Fribourg-Gottéron sichert sich knappen Sieg im Playoff-Final gegen Davos

Der Playoff-Final 2026 begann mit großer Spannung, als der HC Davos und Fribourg-Gottéron aufeinandertrafen. Die Davoser hatten in diesen Playoffs kein Heimspiel verloren und setzten alles daran, den ersten Schritt zum 32. Meistertitel zu machen. Zu Beginn des Spiels übernahm Fribourg das Kommando und ging durch Jan Dorthe bereits nach neun Minuten in Führung. Trotz einiger Chancen konnte der HCD nicht ausgleichen und musste mit einem Rückstand in die erste Pause. Im zweiten Drittel erhöhte Henrik Borgström für Fribourg, was die Davoser in eine schwierige Lage brachte. Samuel Walser sorgte wenig später für das 3:0, und damit war der Druck auf Davos enorm. Das dritte Drittel bot dann ein wildes Comeback: Innerhalb von zwölf Sekunden verkürzten Yannick Frehner und Julian Parrée auf 3:2, was die Davoser Fans jubeln ließ. Kurz vor Schluss gelang Brendan Lemieux der vermeintliche Ausgleich, doch nach einer Coaches-Challenge wurde das Tor wegen einer Torhüterbehinderung nicht anerkannt. Am Ende siegte Fribourg mit 3:2. Josh Holden kommentierte: "Es war eng. Die Entscheidungen waren wichtig am Ende." Samuel Walser betonte: "Wir müssen einfacher spielen, damit es gar nicht mehr so weit kommt." In den Schlusssekunden kam es zu Schlägereien, die die hitzigen Emotionen des Spiels widerspiegelten. Das nächste Spiel findet bereits am Montag statt, wo Davos die Chance hat, in der Finalserie auszugleichen.
Source: 20 Minuten - 2026-04-18