Eintracht Frankfurts Trainerwechsel zeigt erste Mängel: Riera steht vor Herausforderungen

Eintracht Frankfurts Trainerwechsel zeigt erste Mängel: Riera steht vor Herausforderungen

Eintracht Frankfurt erwartete mit dem Trainerwechsel von Dino Toppmöller zu Albert Riera frischen Wind im Spiel. Riera sollte die Defensive stabilisieren, nachdem das Team zuvor zahlreiche Gegentore kassierte. Doch die erhofften Verbesserungen blieben aus. Obwohl die Eintracht zu Beginn von Rieras Amtszeit defensiv stabiler wirkte, blieb die Offensive auf der Strecke. Bei der 1:3-Niederlage gegen RB Leipzig zeigte das Team nur in wenigen Phasen Druck. Die Leipziger Defensive wurde kaum gefordert, was die Schwächen Frankfurts umso deutlicher machte. In den zehn Spielen unter Riera holte die Eintracht lediglich 15 Punkte und erzielte im Schnitt 1,5 Punkte pro Spiel. Dabei hatten sie in den 20 Spielen zuvor 27 Punkte gesammelt. Trotz der Notwendigkeit, einem neuen Trainer Zeit zu geben, fehlen die spielerischen Fortschritte. Rieras Außendarstellung sorgt zusätzlich für Unsicherheit. Seine Interviews und Pressekonferenzen werfen Fragen auf und scheinen intern nicht gut anzukommen. Besonders problematisch ist der Umgang mit Can Uzun, der Wechselgedanken hegt. Die Antwort auf die Niederlage in Mainz, in der Riera einen Sieg als "Wunder" bezeichnete, lässt Zweifel am Anspruch des Vereins aufkommen. Während die Eintracht nicht jedes Jahr in der Champions League spielen kann, hat sie die Chance auf Platz sechs verspielt und spielt derzeit uninspirierten Fußball. Insgesamt deutet vieles darauf hin, dass eine Trennung von Riera im Sommer wahrscheinlich ist, da das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft bereits angespannt ist und eine fußballerische Entwicklung kaum erkennbar bleibt.

Source: 90PLUS - 2026-04-19