Frankfurt kämpft um Arnaud Kalimuendo trotz hoher Kaufoption

Frankfurt kämpft um Arnaud Kalimuendo trotz hoher Kaufoption

Arnaud Kalimuendo hat sich bei Eintracht Frankfurt als Schlüsselspieler etabliert, doch die feste Verpflichtung steht auf der Kippe. Die im Leihvertrag verankerte Kaufoption von rund 27 Millionen Euro ist für die SGE derzeit kaum zu stemmen. Trotz dieser Hürde setzen die Verantwortlichen alles daran, eine Lösung zu finden. Der 24-jährige Franzose hat in 14 Einsätzen bereits sechs Tore erzielt und sich mit Treffern in drei der letzten vier Spiele als wichtiger Faktor in der Offensive hervorgetan. Unter Trainer Albert Riera zeigte Kalimuendo seine Vielseitigkeit, indem er sowohl als Mittelstürmer, im Doppelsturm, auf dem linken Flügel als auch auf rechts spielte. Die Möglichkeit einer festen Verpflichtung wird jedoch als „nahezu ausgeschlossen“ betrachtet. Nottingham Forest rechnet aktuell mit einer Rückkehr des Angreifers, und Leih-Manager Owen Coyle Jr. hat klargestellt, dass Kalimuendo im Sommer zunächst zu seinem englischen Klub zurückkehren soll. Dennoch möchte man sich in Frankfurt nicht mit dieser Situation abfinden. Sportvorstand Markus Krösche plant, erneut in Verhandlungen zu treten, um eine günstigere Lösung zu finden. Ein ähnliches Modell wurde bereits erfolgreich bei Rasmus Kristensen umgesetzt, dessen Ablöse nachträglich deutlich reduziert werden konnte. Ein möglicher Faktor für die Verhandlungen könnte die sportliche Situation von Nottingham sein. Sollte der Klub in der Premier League weiterhin in Abstiegsgefahr bleiben oder gar absteigen, könnte dies die Verhandlungsposition der Eintracht erheblich verbessern. Die Entscheidung über eine langfristige Zusammenarbeit dürfte letztendlich im Sommer und am Verhandlungstisch fallen.

Source: 90PLUS - 2026-04-16