Finale im DFB-Pokal: FC Bayern fordert den VfL Wolfsburg zum Entscheidungsspiel heraus

Im DFB-Pokalfinale stehen sich der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg gegenüber, wobei die Münchnerinnen in der Vergangenheit gegen Wolfsburg noch nie gewinnen konnten. Magdalena Eriksson, Verteidigerin des FC Bayern, äußerte sich nach dem Halbfinalsieg gegen die SGS Essen ernst über das bevorstehende Duell: „Das ist eines dieser Spiele, über die ich noch nachdenke. Und ich bin immer noch genervt, dass wir letztes Mal im Finale verloren haben.“ Die Bayern haben jedoch gezeigt, dass sie in der Lage sind, den Pokal zu gewinnen, nachdem sie ihn in der letzten Saison nach einer langen Durststrecke wieder erringen konnten. Dies geschah unter dem Eindruck eines veränderten Kräfteverhältnisses im deutschen Frauenfußball, da der VfL Wolfsburg zuvor im Viertelfinale gegen die TSG Hoffenheim überraschend ausschied. Aktuell führen die Münchnerinnen mit 13 Punkten Vorsprung in der Bundesliga und haben die Chance auf die vierte Meisterschaft in Folge. Giulia Gwinn betonte: „Wir sind diese Saison wirklich auf einem richtig, richtig guten Weg.“ Der VfL Wolfsburg hingegen erreichte nach einem nervenaufreibenden Halbfinalspiel gegen FC Carl Zeiss Jena sein zwölftes Pokal-Endspiel. Svenja Huth und Alexandra Popp zeigten emotionale Reaktionen nach dem Sieg, wobei Popp, die nach der Saison zu Borussia Dortmund wechselt, als „Miss Pokal“ gilt. Die Geschichte von Popp und dem VfL ist eine besondere, die es verdient, am 14. Mai in Köln mit einem emotionalen Finale gewürdigt zu werden. In den Köpfen der Spielerinnen bleibt die Überzeugung: Wenn Wolfsburg im Finale steht, verlieren sie nicht.
Source: SZ.de - 2026-04-07