FC Basel kämpft nach verheerendem Brand um Trainingsbetrieb und Spielpläne

FC Basel kämpft nach verheerendem Brand um Trainingsbetrieb und Spielpläne

Am Samstagabend sollte der Super-League-Kracher zwischen dem FC Thun und dem FC Basel stattfinden. Doch am Samstagmorgen traf die Hiobsbotschaft ein: Ein verheerender Brand zerstörte einen Großteil des Innenbereichs des Joggeli. Der FC Basel-Sportchef Daniel Stucki gab am späten Samstagnachmittag gegenüber dem SRF bekannt, dass der Schaden „immens“ sei und wahrscheinlich in die Millionen gehe. Konkrete Zahlen konnte er jedoch noch nicht nennen. Stucki berichtete von einer „wilden Nacht“ und der Unsicherheit, ob das Spiel ausgetragen werden könne. Zerstörte Bereiche: Garderoben und Materialräume Spieler- und Trainermaterialien Trainerbüro und Team-Manager-Office Physiobereiche, Duschen und Sanitäranlagen Persönliche Fußballschuhe und sämtliches Spielmaterial „Wir haben nicht einmal mehr Bälle“, so Stucki. Der Verein muss Bälle von anderen Clubs anfragen, um den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Die Nachholtermine für das Spiel gegen den FC Thun und das nächste Heimspiel sind ungewiss. Stucki äußerte Bedenken, dass die Garderoben bis dahin nutzbar sein könnten, da „alles gesperrt und stark verrusst“ sei. Die Räumlichkeiten müssen professionell gereinigt werden, was Zeit in Anspruch nehmen wird. Die Forensik ist bis Montag vor Ort, um den genauen Brandursprung zu klären, wobei derzeitige Vermutungen auf ein Problem in der Sauna hindeuten.

Source: 20 Minuten - 2026-04-11