FC Barcelona überrascht mit teuerstem Transfer seit 2019 trotz finanzieller Sorgen

Bayern-Ehrenpräsident Ulrich „Uli“ Hoeneß hat in einem ARD-Interview die finanzielle Lage des FC Barcelona angeprangert und gesagt: „Klar. Außerdem hat ja Barcelona gar kein Geld, so geht es schon mal los.“ Seine Aussagen scheinen jedoch nicht ganz fundiert zu sein, denn der spanische Klub hat kürzlich Anthony Gordon von Newcastle United verpflichtet. Der Transfer von Anthony Gordon für eine Basis-Ablöse von 80 Millionen Euro sowie zusätzlichen 10 Millionen Euro an Bonuszahlungen, macht ihn zum zweitteuersten Neuzugang des FC Barcelona in den letzten sieben Jahren. Nur der Transfer von Antoine Griezmann im Jahr 2019 für 120 Millionen Euro war teurer. Finanziell steht der FC Barcelona laut Transfermarkt.de jedoch nicht ganz so schlecht da. Es fehlen nur noch 12 bis 14 Millionen Euro, um die Eins-zu-eins-Regelung zu erreichen, die es dem Verein erlaubt, eingenommene Summen in gleichem Maße reinvestieren zu können. Aufgrund ihrer hohen Verschuldung dürfen sie aktuell jedoch nur 25 Prozent der Einnahmen ausgeben, was zu vielen ablösefreien Transfers und Leihgeschäften geführt hat. Die Abgänge von Robert Lewandowski und Marcus Rashford haben dem Verein rund 40 Millionen Euro an Gehaltskosten eingespart. Zudem gibt es mehrere Verkaufskandidaten, darunter Ansu Fati, Marc-André ter Stegen und Ferran Torres, die zusätzliche Einnahmen generieren könnten.
Source: Fussballdaten - 2026-05-30